Verhaltenstherapie

 

Die Verhaltenstherapie ist eine spezielle Form der Psychotherapie. Sie basiert auf dem Prinzip, dass ungünstige Verhaltensweisen und Denkmuster erlernt wurden und demnach auch wieder verlernt werden können. Durch das Einüben neuer Verhaltens- und Denkweisen ist der Patient in der Verhaltenstherapie aktiv am Heilungsprozess beteiligt.

 

Die Verhaltenstherapie wurde in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zur kognitiven Verhaltenstherapie erweitert. Hierbei geht man davon aus, dass Gedanken und Gefühle einen entscheidenden Einfluss auf unsere Verhaltensweisen haben. So können Inhalt und die Art unserer Gedanken ungünstige Überzeugungen und Verhaltensweisen hervorrufen. Umgekehrt kann eine Veränderung ungünstiger Denkmuster Verhalten und Gefühle positiv verändern.

 

Die Verhaltenstherapie setzt eine aktive Mitarbeit des Patienten voraus. Die Therapie ist daher nur dann sinnvoll, wenn der Betroffene bereit ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und an sich zu arbeiten. Dabei ist die Mitarbeit nicht nur während der Therapiesitzungen, sondern auch im Alltag gefordert: Der Patient soll das Gelernte praktisch umsetzen und erhält Hausaufgaben, die in den Sitzungen besprochen werden.

 

Aufgaben der kognitiven Verhaltenstherapie

 

  • Erforschung der Gedanken und Gefühle des Klienten
  • Identifizierung von negativen, schlecht angepassten Gedanken, die stereotyp geworden sind
  • Untersuchung von Argumenten, die sie stützen und widerlegen
  • Ersetzung der fehlerhaften Kognitionen durch rationalere und anpassungsfähigere
  • Erstellen einer Liste von Problemen und Einstufung nach Schweregrad, Wichtigkeit und Grad der emotionalen Auswirkung
  • Allmähliches Ersetzen bestehender Stereotypen des Verhaltens durch adaptive
  • Einüben mit dem Kunden der Kompetenz negative Verhaltensweisen zu identifizieren und selbstständig damit umzugehen

 

Logotherapie

Logotherapie ist eine Richtung der existenziellen Psychotherapie, die auf der Suche nach dem Sinn der eigenen Existenz basiert und zu einer starken Lebensmotivation werden sollte. Es wurde Mitte des 20. Jahrhunderts als eigenständige Lehre bei dem österreichischen Psychiater Viktor Frankl formuliert. Es geht darum, Ihren inneren Blick nach außen zu richten, sich von Ihrem eigenen Leiden abzulenken und Ihr Bedürfnis vor allem nach anderen Menschen und nicht nach sich selbst zu erkennen. Daher der Name: "Logos" in der Übersetzung aus dem Griechischen - "Bedeutung".

Nach diesem Konzept beginnen alle Probleme in dem Moment, in dem sich eine Person auf ihre eigenen Erfahrungen konzentriert. Indem er sich auf sie konzentriert, bläst er jedes kleine Ding zu universellen Proportionen auf und macht sich unglücklich, indem er ständig grübelt. Der Ausweg besteht darin, von ihnen zu abstrahieren, sich von außen anzusehen und zu sehen, dass alles alles andere als schlecht ist, und es gibt Menschen in der Nähe, den es um ein Vielfaches schlechter geht und die Hilfe und Unterstützung benötigen.

Dieser Ansatz bei der Lösung persönlicher Probleme hilft den Verzweifelten, die den Sinn des Lebens verloren haben und anfällig für Selbstmord sind. Es wird angenommen, dass die Logotherapie von allen Bereichen der Psychotherapie eine der wirksamsten Methoden zur Selbstmordprävention ist. Es ist auch wirksam bei der Behandlung von Phobien und Zwangsstörungen.

Logotherapie hilft Menschen, die ihre eigene Existenz für eine trostlose, ziellose Stagnation halten. Apathie, Depression, chronisches Müdigkeitssyndrom, Gleichgültigkeit sind nur einige der Probleme, die sie lösen kann.

Grundprinzipien

Laut Logotherapie gewinnt das menschliche Leben nur in drei Fällen an Bedeutung.

1. Aktivität, Kreativität, Schöpfung

2. Neue Erfahrungen, neue Empfindungen, neue Bekanntschaften

3. Leiden als ein Weg zum Umdenken

 

Aufgaben der Logotherapie

 

  • Lebenskrise
  • Unterstützung bei Familienproblemen
  • Depressiver oder stressiger Zustand
  • Grundlose Angst, Panikattacken
  • Abhängigkeiten verschiedener Art: Alkohol, Betäubungsmittel, Glücksspiele
  • Zwangsstörung
  • Phobien
  • Schlafstörung
  • Sexuelle Dysfunktion

 


Bindungstheorie

Bindung ist ein Gefühl der Nähe, das auf tiefem Mitgefühl, Liebe, Hingabe zum Bindungsobjekt beruht. Primäre Bindung entsteht beim Kind für seine Mutter und später für andere Bezugspersonen.

Das wichtigste Prinzip der Bindungstheorie ist, dass ein Kind für eine erfolgreiche soziale und emotionale Entwicklung und insbesondere um zu lernen, wie man seine Gefühle effektiv reguliert, eine Beziehung zu mindestens einem signifikanten Menschen entwickeln braucht.

Die Bindungstheorie wurde von dem britischen Psychoanalytiker und Kinderpsychiater John Bowlby,  der US-amerikanisch-kanadischen Psychologin Mary Ainsworth entwickelt und von Kanadischen Entwicklungspsychologen und Bindungsforscher Gordon Neufeld weiterentwickelt und vervollständigt.

Bowlbys verdeutlicht, dass sichere Bindung eine unverzichtbare soziale Funktion der Eltern ist. Er verweist dabei auf diverse Studien, die bestätigten, dass zufriedene, gesunde und selbstbewusste Jugendliche meist in stabilen Familien aufwachsen, in denen sie viel Aufmerksamkeit und Zuwendung von den Eltern erhalten. Sichere, stabile Bindung zum Bezugsperson fördert die Entwicklung des Mindests: Ich bin in Ordnung, die Welt ist in Ordnung, was die Grundlage für gesunde seelische und intellektuelle Entwicklung des Kindes sicherstellt.

 

Aufgaben der Bindungstheorie

 

  • Eltern Kind Beziehung unter die Lupe zu Nehmen
  • Sichere Bindung definieren und Schritt für Schritt Aufbauen
  • Elterliche Kompetenzen Schulen
  • Auseinandersetzung mit Themen wie Abhängigkeit von Computerspielen, Handys, Sozialen Medien
  • Schwierigkeiten in der Schule
  • Motivationsprobleme bei Kindern und Jugendlichen
  • Ressourcenorientierte Arbeit mit den Eltern 
  • Entspannungsthechniken und Quality Time Tipps erlernen

 

Kunsttherapie

Kunsttherapie ist eine Richtung in der Psychotherapie, die auf dem Einsatz von Kunst und Kreativität in der Therapie basiert. Kunsttherapie bedeutet im engeren Sinne meist Therapie mit visueller Kreativität mit dem Ziel, den psychoemotionalen Zustand des Patienten zu beeinflussen.

Das Hauptziel der Kunsttherapie ist es, den mentalen Zustand durch die Entwicklung der Fähigkeit zur Selbstdarstellung und Selbsterkenntnis zu harmonisieren. Der Wert der Verwendung von Kunst für therapeutische Zwecke liegt in der Tatsache, dass es mit ihrer Hilfe möglich ist, eine Vielzahl von Gefühlen und Emotionen symbolisch auszudrücken und zu erforschen: Liebe, Hass, Ressentiments, Wut, Angst, Freude usw. Die Technik der Kunsttherapie basiert auf der Überzeugung, dass sich der Inhalt des inneren "Ich" eines Menschen in visuellen Bildern widerspiegelt, wenn er ein Bild zeichnet, malt oder eine Skulptur formt, in der der Zustand der Psyche harmonisiert wird.

Aus Sicht der Psychoanalyse ist der Hauptmechanismus der Kunsttherapie die Sublimation.

 

Aufgaben der Kunsttherapie

 

  • Erleichterung des Behandlungsprozesses (Psychotherapie) als Hilfsmethode
  • Ergänzendes Material für die Psychodiagnostik
  • Arbeit mit unterdrückten Gedanken und Gefühlen
  • Sozial verträgliche Ausdruck von Aggressionen und anderen negativen Gefühlen
  • Herstellung des Kontaktes zum Kunden (bei Trauma Therapie)
  • Entwicklung der Selbstkontrolle 
  • Auseinandersetzung mit eigenen Empfindungen und Gefühlen
  • Entwicklung der Kreativität und Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Aktivierung der Ressourcen (Farbentherapie)
  • Kreative Strategien in Krisenmanagement

 

 

 


Therapie beim Heilpraktiker Psych.

Gründe für eine Therapie beim Heilpraktiker für Psychotherapie

Die Leistungen des Heilpraktikers für Psychotherapie sind privat. Eine Kostenerstattung durch gesetzliche Krankenkassen ist nicht möglich. Eine Zusatzversicherung für Kostenerstattung von Naturheilverfahren muss explizit die Leistungen des „Heilpraktikers für Psychotherapie“ beinhalten.

Terminanfragen bitte per Mail – ein paar Stichworte zu Ihnen und zu Ihrem Anliegen genügen. Gerne beantworte ich Ihre Fragen auch in einem persönlichen telefonischen Gespräch.

Ich antworte zeitnah. Die Wartezeit auf einen Termin beträgt maximal 2 Wochen.

 

Gründe für eine Therapie beim Heilpraktiker für Psychotherapie

 

Therapiefreiheit

 

Als Heilpraktiker für Psychotherapie unterliege ich nicht den vertraglichen Einschränkungen der kassenzugelassenen Psychotherapeuten. Ich kann Ihnen im Rahmen meiner Sorgfaltspflicht alternative Behandlungsmethoden (Lösungsorientierte Gesprächstherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Logotherapie, Kunsttherapie) zur Klärung Ihrer Probleme anbieten.

 

 Wenig Wartezeit

 

Termine für Erst- und Therapiesitzungen sind bei mir ohne monatelange Wartezeiten nach Dringlichkeit möglich. Ich versuche, die Gespräche flexibel nach Ihren persönlichen Wünschen und Möglichkeiten einzurichten.

 

 

 

 

Keine Anträge

 

Anders als bei kassenzugelassenen Psychotherapeuten brauchen Sie bei mir weder bei Ihrer Krankenkasse noch Ihrer Krankenversicherung oder bei anderen Einrichtungen um Genehmigung für die Durchführung einer Psychotherapie zu fragen.

Termin ohne lange Wartezeit und bürokratischen Aufwand, sodass Sie sich in einem schwierigen Moment auf das Wesentliche konzentrieren können

 

Vertraulichkeit

 

Als Heilpraktiker für Psychotherapie ist meine Behandlung gegenüber Dritten (Versicherungen, Arbeitgeber, Behörden etc.) stets vertraulich.

Honorar

Sie können nach jeder Stunde das fällige Honorar in bar oder per Überweisung bezahlen. Selbstverständlich erhalten Sie dafür die entsprechenden Belege, die Sie unter Umständen auch steuerlich geltend machen können. Sprechen Sie mich dazu gerne an.

 

Hausbesuche

 

Ein Therapiegespräch zu Hause ist auch möglich, wenn Sie Ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen wollen oder können. Wenn Ihr Umfeld es zulässt, komme ich für die Therapie-Gespräche deshalb gerne zu Ihnen nach Hause. Sprechen Sie mich gerne darauf an.

Skype oder Zoom Sitzungen

In den Zeiten der Pandemie sind auch Therapiesitzungen per Skype oder Zoom, mit Ausnahme des Erstgesprächs möglich. 

 

Termin verschieben oder absagen

 

Sie können einen fest vereinbarten Termin bis 3 Tage vor dem Termineintritt kostenfrei und ohne Angabe von Gründen stornieren. Danach wird Ausfallhonorar in voller Höhe fällig. Ausnahmen sind nicht selbstverschuldete Ereignisse wie Krankheit, Unfall etc.